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  • Interview: Vom Hobby-Paraglider zum Berufspiloten

    Für viele Outdoor-Fans ist Gleitschirmfliegen zunächst ein Wochenend-Kick – eine Möglichkeit, den Wind, die Freiheit und die pure Freude am Fliegen zu spüren. Doch für manche wird es viel mehr. Ich habe mich mit Daniel getroffen, einem professionellen Gleitschirmpiloten, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat und nun über Europas schönsten Landschaften schwebt. Seine Geschichte ist geprägt von Leidenschaft, Durchhaltevermögen und dem Vertrauen in den Himmel und sich selbst.

    Dem Wind folgend zu einem Traum

    Das Gleitschirmfieber packt einen schnell. Für Daniel begann es mit einem Tandemflug im Alpenurlaub. „Sobald ich den Boden berührte, wusste ich, dass das mehr als nur eine einmalige Sache war“, erinnert er sich. Wieder zu Hause meldete er sich für Anfängerkurse an und übte jedes freie Wochenende Starts, Landungen und lernte, die Luft zu lesen. Was als lockere Wochenenden begann, entwickelte sich schnell zu einer Obsession. „Ich arbeitete unter der Woche in einem Unternehmen und jagte am Wochenende der Thermik hinterher“, sagte er. Innerhalb von zwei Jahren hatte Daniel seine Grundausbildung abgeschlossen, doch er wollte mehr. Er absolvierte Fortgeschrittenenkurse, darunter Streckennavigation, Kunstfliegen und Meteorologie. „Das Wetter zu verstehen, ist beim Gleitschirmfliegen das A und O“, erklärte er. „Man kontrolliert den Himmel nicht – man arbeitet mit ihm.“ Der Übergang in eine professionelle Karriere war nicht einfach. Daniel investierte in bessere Ausrüstung, absolvierte Hunderte von Alleinflügen und absolvierte anspruchsvolle Sicherheits- und Fluglehrerzertifizierungen. Finanziell bedeutete es Opfer: weniger Reisen, weniger Luxus. Doch jeder Schritt brachte ihn seinem Traumleben näher. Seine ersten bezahlten Jobs waren klein – er unterrichtete Bodenabfertigungstechniken und assistierte erfahreneren Fluglehrern –, aber sie stärkten sein Selbstvertrauen und seinen Ruf. Heute arbeitet Daniel als Tandempilot und Fluglehrer in der Schweiz und Italien, begleitet Touristen auf atemberaubenden Flügen und betreut neue Schüler. „Jeder Flug ist anders“, sagte er. „Die Bedingungen ändern sich, Menschen reagieren anders. Man muss voll und ganz präsent sein.“ Einer seiner Lieblingsaspekte an seinem Job ist es, jemanden zum ersten Mal fliegen zu sehen. „Wenn sich aus Angst pure Freude entwickelt – dieser Moment wird nie langweilig.“ Daniel sprach auch über die Herausforderungen. Wetterbedingte Absagen, die Wartung der Ausrüstung, die körperliche Belastung, mit schwerer Ausrüstung zu den Startpunkten zu wandern – es ist nicht immer nur Glamour. Doch für ihn überwiegen die Belohnungen die Mühen bei weitem. „Man lebt im Rhythmus der Natur. Man bleibt bescheiden. Man fühlt sich lebendig.“ Hobbypiloten, die über eine Karriere als Profi nachdenken, ermutigt er, geduldig zu sein und sich auf Sicherheit und den Aufbau von Fähigkeiten zu konzentrieren, bevor sie dem Geld hinterherjagen. „Der Berg kümmert sich nicht um deine Ambitionen. Respektiere die Lernkurve“, sagte er. Plattformen wie Crion.org haben Piloten wie Daniel geholfen, Kunden zu finden, Jobs zu finden und sich bei Reisenden, die authentische Outdoor-Abenteuer suchen, ein professionelles Profil aufzubauen. Sein Weg vom Hobbypiloten zum Berufspiloten zeigt uns, dass Träume keine Träume bleiben müssen. Mit Hingabe, Mut und der Bereitschaft, aus Misserfolgen und Erfolgen zu lernen, ist es möglich, ein Leben aus den Winden zu gestalten, die einen einst in den Himmel getragen haben.

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